OFFENER BRIEF AN DAS UNIVERSITÄTS-KLINIKUM EPPENDORF Tonou- Mbobda ist nach den Angriffen von Sicherheitsbeamten der UKE gestorben!

Afrodeutsch
Am 21.04.2019 kam es im UKE zu einem gewalttätigen Übergriff durch drei Security-Kräfte gegen den Patienten Tonou-Mbobda aus Kamerun, in dessen Rahmen ihm auch gegen seinen Willen eine Spritze injiziert worden ist.
Der Betroffene musste im Anschluss eine Stunde lang reanimiert werden, es kam zwischenzeitlich zum Herzstillstand, und er lag seit der Reanimation in einem künstlichen Koma und ist am heutigen Freitag nach Feststellung des Hirntodes verstorben.
 
Der ursächliche Vorfall trug sich am Vormittag des 21.04.2019 in der Psychiatrie (Gebäude W37) des UKE zu. Am Morgen wollte er nach freiwilligem Aufsuchen der psychiatrischen Tagesklinik die ihm verordneten Medikamente nicht einnehmen und begab sich (laut behandelnder Ärztin) aus dem Gebäude heraus.
 
Laut Augenzeugen saß er dann draußen auf einer Bank und entspannte sich. Er hatte kein aggressives Verhalten gezeigt, als ihn die Sicherheitsdienst-Mitarbeiter anpackten und zu Boden warfen. Weiter berichten sie, dass er mit Knien traktiert und getreten wurde, bis er das Bewusstsein verlor und dann noch eine Spritze verabreicht bekam. Außerdem wurde er am Boden fixiert und gewürgt. Er beklagte sich keine Luft zu bekommen.
Patient_innen hatten aufgrund der Schwere der Tat und der Bedrohungslage die Polizei verständigt, auch das LKA erschien vor Ort. Das Gebäude wurde kurzfristig abgesperrt. Ein Arzt versuchte für ca. 20 Min direkt vor dem Gebäude erfolglos ihn wiederzubeleben, bevor Herr Tonou-Mbobda in einem Krankenwagen – in dem die Reanimation fortgesetzt wurde – in die Notfall-Intensivstation des UKE verbracht wurde.
Die drei „Sicherheitskräfte“ liefen den ganzen Tag über weiter frei durch das Gebäude, wodurch sich Patient_innen bedroht fühlten. Diese Tat hätte jede_n von uns als Schwarze Menschen treffen können, denn solche Situationen finden viel zu oft statt und spiegeln die rassistische und menschenverachtende Wahrnehmung gegenüber Schwarzen Menschen als „aggressiv“, „gewalttätig“ und somit generell verdächtig wider, denen unabhängig von äußeren Umständen oder persönlichen Situationen eher mit tödlicher Gewalt als mit Mitgefühl begegnet wird.
Wir fordern ein Ende der rassistischen Praktiken des UKE und der entsprechenden Straflosigkeit für die Täter*innen. Strukturelle Gewalt gegen Schwarze Menschen widerspricht den grundlegenden Werten und dem Respekt unserer Grund-und Menschenrechte.
 
Diese Gewalt findet auch im UKE statt: Wir erinnern an Bruder Achidi John, der im Dezember 2001 durch eine Ärztin des UKE zu Tode gefoltert wurde. Hierbei wurde ihm gewaltsam ein Brechmittel durch eine Sonde eingeflößt. Bis heute wurde kein verantwortliche Person dafür zur Rechenschaft gezogen.
Über dies findet im UKE die rassistische Altersfeststellungspraxis statt, die minderjährige Geflüchtete unter Generalverdacht stellt und häufig zur Verweigerung ihrer besonderen Schutzrechte führt.
Herr Tonou-Mbobda wandte sich freiwillig an den offenen Bereich der Psychiatrie-Klinik und hätte dementsprechend auch jederzeit die Klinik wieder verlassen können. Es ist erlaubt und normal, dass Patienten auf dem Gelände ausgehen.
 
Neben den verfassungsmäßigen Rechten auf Selbstbestimmung und körperliche Unversehrtheit, welche u. a. eben auch die „Freie Wahlentscheidung zur Behandlung einer Krankheit“ beinhalten, besteht auch die höchstrichterliche Rechtsprechung, dass eine Zwangsbehandlung gegen den ausdrücklichen Willen des Betreffenden als letztes Mittel grundsätzlich nur mit einem richterlichen Beschluss möglich ist. Eine Zwangsbehandlung, die derartig gewaltvoll ist, ist davon allerdings keineswegs gedeckt!
Die beteiligten Ärzt_innen wussten direkt nach der Tat von der Lebensgefahr und den geringen Überlebenschancen des Herrn Tonou-Mbobdas. Sie stellten dennoch bewusst keine Mühen an, die Familie zu kontaktieren, da sich aus ihrer Sicht die „Situation erstmal beruhigen sollte“. Erst durch das Engagement der Black Community wurden Familien-Angehörige benachrichtigt, die seitdem auch permanent vor Ort sind.
Ein derart gleichgültiges Verhalten gegenüber einem Patienten und seinen Angehörigen kann nur als menschenverachtend eingeordnet werden.
Wir fragen uns und die Verantwortlichen am UKE:
– Wie kann es sein, dass derart gewaltbereite Sicherheitskräfte, die von Patient*innen als „grundsätzlich eskalativ“ beschrieben werden, in einer so hochsensiblen Umgebung nach Belieben Gewalt ausüben können?
– Wie kann es sein, dass am helllichten Tage, psychisch belastete Menschen Opfer und Zeug*innen einer derartigen Straftat werden?
– Wie kann es sein, dass die Patient*innen selbst auch noch die Polizei verständigen müssen, weil sich das verantwortliche Krankenhauspersonal nach Einschätzung der Zeug*innen „komplizenhaft“ verhält?
– Wie kann es sein, dass sich Zeug*innen Repression und Einschüchterungsversuchen ausgesetzt sehen, wenn sie sich für ihre Mitmenschen und für Gerechtigkeit einsetzen?
Die Umstände und Verantwortlichkeiten, die zum Tod von Herrn Tonou-Mbobda geführt haben, müssen rückhaltlos aufgeklärt werden:
• Wir fordern eine umfassende, öffentliche und zeitnahe Stellungnahme des UKE zu dem gewalttätigen und letztlich tödlichen Übergriff sowie eine umfassende rechtsmedizinische Aufklärung der Todesursachen.
• Wir fordern eine sofortige Suspendierung der gewalttätigen „Sicherheitskräfte“.
und interne wie gerichtliche Ermittlungen gegen sie
• Wir fordern, dass auch die an der tödlichen Körperverletzung beteiligten Ärzt*innen und Pfleger*innen zur Verantwortung gezogen werden, sowie politischen Verntwortliche.
• Wir fordern ein Ende jeder entmenschlichenden und menschenverachtenden Praxis gegenüber allen Menschen und Patient*innen im UKE.
• Wir fordern die Polizei und Justiz auf, das Verbrechen vollständig und umfänglich aufzuklären. Insbesondere rassistische Motive müssen dringend untersucht werden.
Zeug*innen, die im offenen Bereich der Psychiatrie des UKE auf unterschiedlichen Stationen untergebracht sind, berichteten, dass sie von der Polizei als Zeug_innen nicht ernst genommen worden sind. Jeder Versuch die Wahrheit kundzutun, wurde im Krankenhaus selbst mit Einschüchterungsversuchen und Androhungen von Verweisen aus der Klinik oder Verabreichung von beruhigenden Medikamenten beantwortet.
 
• Wir fordern ein Ende der Stigmatisierung und Erniedrigung psychisch erkrankter und traumatisierter Menschen.
• Wir fordern eine psychologische Versorgung und die Aufarbeitung der traumatischen Erlebnisse der Augenzeugen sowie ein Ende der Repressionen und Einschüchterungen gegen sie.
 
WErk
Derzeit arbeiten Vertreterinnen der Black Community am weiteren Vorgehen.
Wir fordern auch die Medien, die breitere Gesellschaft und Öffentlichkeit auf, sich zu solidarisieren. Dieser Vorfall darf weder verschwiegen, noch sollen Unwahrheiten oder ein stigmatisierendes Bild über den Toten verbreitet werden. Wir verurteilen die Tat aufs Schärfste und fordern Respekt und Gerechtigkeit für Herrn Tonou-Mbobda.
Fragt im UKE nach und fordert Gerechtigkeit!
Telefonnummer & Mailadresse der Pressestelle des UKE:
+49 (0) 40 7410 -56061
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Touch ONE – Touch ALL!
Unterzeichnet:
-Black Community in Hamburg
-Black Community in Deutschland
Mitunterzeichnet:
-Africa United Sports Club e. V.
-Afrika Unite! Study Collective
-ARRiVATi
-Ta Set Neferu
-Initiative in Gedenken an Oury Jalloh
- ISD(Initiative Schwarze Menschen)Hamburg
-Lampedusa in Hamburg
-CECAM e.V.
-AStO
-Sipua Consulting
- Black History Month, Hamburg
- African Home
- Black Media Group
-Tschobe für Freedom
-ASUIHA
-Alafia, Afrika Festival
-African Communities Organisers
-Arca Bildungszentrum e.V.
-Akonda Eine-Welt-Cafe
-Asmara Refugees Support
-AICC-Afro International Culture Center
-Taiyo Sports Center
-TopAfric
-AGNA e.V.
-African Heritage
-ARMH e.V.
-FemcamH e.V.
- Lessen e.V.

Comments  

# Heike riedel 2019-04-27 08:56
Traurig
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# Stine Hansen 2019-04-27 12:48
Aufklärung, wer die Täter waren und harte Konsequenzen. Auch das Klinkpersonal. Ohne wenn und aber. DAS VERHALTEN IST EINE SCHANDE!
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# Ojalá - Zeitschrift 2019-04-27 15:16
Absolut inakzeptabel, empörend, traurig. Security-Männer, Ärzt*innen und Pflegepersonal müssen strikt untersucht werden.
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# Yusria 2019-04-27 16:56
Unfassbar und nicht hinnehmbar!
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# Kaisa_ilunga@yahoo.f 2019-04-27 17:00
Die Beamten müssen vor das Gericht wegen Mord angeklagt werden!
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# Kai 2019-04-27 20:18
Bitte begebe Dich nicht auf das gleiche Niveau und spreche allgemein von "Beamten". Es sind Täter eines aufzuklarenden Geschehens.
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# Harry 2019-04-28 19:26
Quoting Kaisa_ilunga@yahoo.f:
Die Beamten müssen vor das Gericht wegen Mord angeklagt werden!


Es sind keine Beamten, sondern vermutlich Leute von einem privaten Sicherheitsdienst. Diese Leute gehören ins Gefängnis, unglaublich dass solche brutalen Hooligans für die Sicherheit von kranken Menschen in einem der renommiertesten Krankenhäuser Deutschlands zuständig sind.
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# Ina 2019-04-27 19:30
Dahinter bleiben und lückenlose Aufklärung mit allen Mitteln.
Und ganz egal, wem so etwas passiert, unabhängig von seiner Hautfarbe, Geschlecht oder was auch immer. .jeder Mensch soll auch wie ein Mensch behandelt werden und wer sich nicht daran hält muss mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zur Rechenschaft gezogen werden
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# verena rößler 2019-04-27 19:54
grausam,aber das uke ist sowieso schon oft in die schlagzeilen geraten.unerlaubte entnahme der hirnanhangdrüse bei verstorbenen usw. meinsohn lag mit 4 j. dort wegen krebs. der letzte saustall.und nun werden menschen getötet und die täter gehen weiterhin ihrem job nach. so etwas darf in deutschland nich geschehen.da ist dringend eine lückenlose untersuchung notwendig u. die täter (auch die ärztin)müßen ihre gerechte strafe bekommen.
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# Ulrike Zörb 2019-04-27 20:06
Unfassbar und erschütternd!
Diese Leute gehören schwer bestraft, diese Klinik geschlossen.
Wer kranke Menschen und Menschen mit dunkler Hautfarbe so menschenverachtend behandelt und misshandelt sollte nicht im Gesundheitswesen arbeiten dürfen. Man ist als Patient hilflos ausgeliefert und kann sie schlecht meiden. ,,Draussen" kann man zumindest versuchen solchen Rassisten und Aggressoren aus dem Weg zu gehen. Oder sich wehren!
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# Lucía Muriel 2019-04-27 20:08
In tiefer Trauer um unseren Bruder. Dieser kriminelle und rassistische Gewalt muss geahndet werden. Ni uno menos!
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# monika johnson 2019-04-27 20:44
Diese 3manner gehören vor Gericht verurteilt... Kein Mensch hat sowas verdient,egal welcher Farbe. Aber leider werden schwarze viel schneller als böse behandelt. Hört endlich auf damit......
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# Fola dada 2019-04-27 20:45
Aufklärung bitte!
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# Marion 2019-04-27 21:52
Wie das Schreiben ausführt: es ist ein untragbares, skandalöses und rassistisch motiviertes Verhalten der sog. Sicherheitskräfte. Der Fall muss unbedingt komplett aufgeklärt und die Beteiligten bestraft werden. In so einem Land will keiner leben, egal welcher Hautfarbe. Es ist ei unschuldiger Toter zu beklagen. Totschlag oder Mord?
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# Patricia Koller 2019-04-27 22:09
Hier wurde ein Mensch umgebracht, der Hilfe suchte.

Das ist nicht das Deutschland, in dem wir gut und gerne leben. Das ist das Deutschland, das wir längst überwunden glaubten. Noch immer werden Menschen in Psychiatrien gefoltert und ermordet.
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# Oliver 2019-04-28 05:20
Meiner Meinung nach sollte man als erstes herausfinden, woran der Mann gestorben ist. Dann sollte das Handeln aller beteiligten untersucht werden.
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# Claudia 2019-04-28 05:55
Diese zustände in Deutschland sind untragbar.Täter einsperren.
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# Patricia Peters 2019-04-28 07:41
Warten wir doch erstmal ab, ob sich der Sachverhalt auch wirklich so zugetragen hat.
Auch zu achidi john sollte man erwähnen, dass er 45 Kugeln Crack und Kokain im Körper hatte und das BVerfG in dem Kontext festgestellt hat, dass"ein Brechmitteleinsatz [...] in Hinblick auf die Menschenwürde [...] und die Selbstbelastungsfreiheit [...] keinen grundsätzlichen verfassungsrechtlichen Bedenken [begegne]". Das heisst nicht, dass sich die Ärzte am UKE richtig gehandelt haben, aber auch die StA hat das Verfahren eingestellt.
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# Carolin 2019-04-28 07:52
Ekelhaft wenn man sowas liest....mein Beileid den Angehörigen...armes Deutschland
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# Thomi 2019-04-28 07:59
Willkommen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.Sicherheitsdienstmitarbeiter????? Da liegt schon der Fehler... Man sollte vorher mal genauer schauen wer in solchen Kursen dazu ausgebildet wird....
Fuer die Angehörigen mein tiefstes Mitgefühl.. Traurig wenn ein junger Mann so sein Leben verlieren muss obwohl er nur Hilfe suchte... Ich hoffe instaendig das man ordentlich aufklärt und richtig bestraft.. Den Rest wird Karma regeln
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# Hedwig 2019-04-28 08:25
Hoffentlich wird umfassend und objektiv ermittelt, denn ein Mensch ist zu Tode gekommen! Durch die Gewalt anderer! Dies war kein Unglücksfall! Es muss aufgeklärt werden, ob es fahrlässige Körperverletzung mit Todesfolge oder sogar Mord war! Die Täter müssen angemessen zur Verantwortung gezogen werden! Wenn es Einschüchterungen von Zeugen gegeben hat, muss auch das untersucht werden! Und nicht zuletzt: Wenn es systematische Menschenrechtsverletzungen an dieser Klinik gibt, müssen diese aufgedeckt und gerichtlich geahndet werden!
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# Esra 2019-04-28 10:07
Unglaublich :(( mein tiefes Mitgefühl für die Angehörigen :( ich hoffe, die Täter werden zur Rechenschaft gezogen und bekommen eine exemplarische Strafe!
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# Maria Pelteki 2019-04-28 10:15
Die Täter müssen zur Rechenschaft gezogen und das Krankenhaus grundsätzlich neu aufgestellt werden.
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# Derya 2019-04-28 10:22
Drei gegen einen? Grundlos drauf los prügeln? Das wird dann so hingenommen? Die Polizei nimmt die Täter nicht mit?
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# #Ilsabe 2019-04-28 22:52
Du glaubst es nicht, was? Es ist aber leider die Wahrheit, die Augenzeugen-Patienten stehen 100 pro zu ihren Aussagen. Die SecurityTypen haben ihn brutalst t o t g e p r ü g e l t. Anlass: keiner. Mit der Fixierung hatte sein Tod erstmal nichts zu tun, sondern damit, dass ihm wahrscheinlich von einem der 3 Secs mit dem Knie "immer wieder in den Rücken getreten" wurde (Zeuge) -- und so das Rückgrat gebrochen wurde! und dass sie ihm vorher Mund und Nase zugehalten haben (Zeuge), so dass er keine Luft mehr bekam! Irgendwann fiel er in Ohnmacht... Meiner Meinung nach war er schon tot, als sie ihn reanimierten. Das war doch nur show! Und Zeitschinderei. Die sollen nicht glauben, dass wir so blöd sind und sowas nicht merken. Er s o l l t e nicht sofort tot sein...
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# Nora 2019-04-28 10:50
sehr traurig! hoffe auf Konsequenzen für die Schuldigen
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# sosickofthis 2019-04-28 12:10
es wird zeit das man den sicherheitsarschloechern in osychatrie und gefängniss die betonspritzen wegnimmt! Dieser scheiss is jetz oft genug passiert! -.-
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# sosickofthis 2019-04-28 12:11
Rest in Power
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# Blackpanther 2019-04-28 12:46
War er vorbestraft, wie Oury Jalloh?
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# Conny 2019-04-28 15:33
Ich bin sehr traurig und betroffen und hoffe, daß die Ermittlungen nicht wieder im Sande verlaufen. Entsetzt bin ich vor allem, wie mit Patienten der Psychiatrie umgegangen wird. Wann werden endlich Zwangsfixierungen und Zwangsmedikamentierung verboten? Hier geht es um Menschen!!
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# Kristian 2019-04-28 15:38
Eine Gräueltat; Ich bin sprachlos und fühle mich in Angst versetzt angesichts eines Unrechts. Eine solche Tat ist auf mehr als nur einer Art verwerflich. Ich wünsche allen, die sich der Ethnie des Mannes zugehörig fühlen und nun erneut ein Paradebeispiel für die sinnlose Gewalt gegen eure „Community“. Ich wünsche und hoffe dass alles, was Ihnen und Ihren Angehörigen in diesen Tagen Kraft gibt bei Ihnen ist und Ihnen Mut schenkt sich gemeinsam gegen Sole Taten und Ansichten zu stellen. Wir als pluralistische transkulturelle Gesellschaft, dürfen den Kampf gegen Ausgrenzung aufgrund irrelevanter Merkmale wie; Herkunft, Aussehen, Sexualität, Glauben etc.
Ich hoffe, dass diese Menschen Recht erfahren und dass alle, die diese Tat so erschüttert hat, zumindest ein wenig Genugtuung und Vertrauen in den Rechtsstaat erhalten. So gering diese beiden auch ausfallen mögen.
LG Kristian
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# Lisa 2019-04-28 16:29
Ich hoffe dass die Täter schnellstmöglich zur Rechenschaft gezogen werden und wünsche den Angehörigen viel Kraft.. Traurig, dass es im 21. Jahrhundert noch sowas gibt.
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# Sigi Haberhauer 2019-04-28 16:35
Mir fehlen die Worte !!!!!!
Ausser Gerechtigkeit
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# Christine 2019-04-28 19:38
Jeder Patient muss auch in Erregungszuständen das Recht zur Echtzeit-Online-Kommunikation mit Dritten haben, die er selbstbestimmt unbegrenzt archivieren kann.
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# tina 2019-04-28 21:35
leider nahezu alltag in der psychiatrie. einschüchterung von „patientInnen“, medikamente unter zwang (man kommt nicht mehr raus, wenn man nicht mitmacht), nirgendwo sonst kann man so leicht, so schnell seine freiheit verlieren, und wird traumatisiert, fixierung is immernoch erlaubt und wird viel zu oft angewendet etc..
warum macht ihr keine petition?
übrigens ist die verabreichung des beruhigungsmittels durch die ärztin genauso gewalttätig und sie somit genauso schuldig meiner ansicht nach.
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# Sinja 2019-04-29 06:11
Mein Beileid den Angehörigen.
Unfassbar, dass ein Mensch um medizinische Hilfe ersucht und dabei zu Tode geprügelt wird. Und die Verantwortlichen schieben weiter Dienst, während die Angehörigen nicht informiert werden, "um weitere Unruhe zu vermeiden". Würgen, an der Atmung hindern, treten. BLM.
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# Lalli 2019-04-29 06:58
Welchen geringen Stellenwert die Geschichte von Psychiatriepatient_innen in Hamburg offensichtlich hat, zeigte sich letztes Jahr, als das Staatsarchiv eine Million NS-Todesbescheinigungen, auch von Euthanasievollstreckungen, "versehentllich" verschredderte. Nicht nur bei Historiker_innen, insbesondere auch bei den Opferverbänden, gab es einen Aufschrei. Es folgten keine personellen Konsequenzen.
Diese Akten des NS-Unrechts sind nun für die Forschung für immer verloren. Auch das UKE hat die "Rassengesetze" und die "Arisierungspolitik" vollstreckt. Und es darf die Frage gestellt werden, welche NS-Ärzte nach 1945 nahtlos in den Krankenhausbetrieb wieder aufgenommen wurden.
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# Francois 2019-04-29 07:38
Es ist traurig ,dass solche charakterlose Täter gibt. Man soll nicht einfach hoffen, man muss was gegen gewalt tun.
Unter anderen die Erziehung von Menschen, der deutsche Statt muss da was tun. Solange dass Eltern und Großeltern die rassisstische Erziehung zu ihren Kindern geben , umso länger werdn solche Ereignisse stattfinden. Selbst habe ich schon "weisse " Eltern dabei gehört ,ihre Kinder , dass "schwarze" Menschen schlecht,gefährlich, unfähig ,... sind...
Ich erlebe es auch regelemässig , wie man auch Fremde als blöd verkaufen will.
Diese Täter(in) müssen bestraft werden und das Land muss kontrete Lösung finden, damit sowas nie wieder passiert ,denn sonst werden wir in einem Dschungel leben, anstatt zivilisiert zu sein.
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# Brigitte 2019-04-29 10:53
Besonders das Klinikpersonal MUSS sich dafür verantworten. Sie haben BEWUSST gegen alle Gesetze und Gepflogenheiten der medizinischen Versorgung und gegen alle Menschenrechte verstoßen. Mich macht es unglaublich wütend, dass Hilfe suchende Menschen so missachtet und sogar getötet werden. Wie muss ein Mensch drauf sein, um andere Menschen mutwillig und absolut empathielos sooo zu zerstören?!
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# Turan 2019-04-29 18:34
Alltagsrassismus, hat denn jemand die Ärztekammer darüber informiert?
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# Sabine Deiting 2019-04-30 05:43
Sprachlos..einfach sprachlos.Soetwas darf niemanden angetan werden. Egal welcher Herkunft und Nationalität. Das muss lückenlos aufgeklärt werden. Auch wenn es das nicht ungeschehen macht. Mein aufrichtiges Mitgefühl den Angehörigen und Freunden. RIP.
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# Rolf 2019-04-30 10:58
Ich halte das für Fake
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# Bernd Brinkmann 2019-04-30 19:32
Leute Ihr seid unmöglich. Ihr redet einer Nichtbehandlung von Farbigen das Wort wenn diese akut dabei sind sich selbst zu gefähreden.Die Ärztin war die einzige person, die Hilfe geleistet hat. Niemand aus Tonou- Mbobds Umfeld hat ihm zuvor geholfen, wusste bescheid oder hatte das Vertrauen von Herr Tonou- Mbobda.
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# Ternette-Kaiser,Herb 2019-05-02 10:33
Also , aus meiner Sicht ist die ärztliche und pflegerische Leitung in einem solch sensiblen medizinischen psychiatrischen Bereich, für die Art des Sicherheitspersonal verantwortlich! Alles andere sind Ausreden und muss korrigiert werden
Natürlich muss jetzt dieser traurige Vorfall beurteilt und geahndet werden! Leider wird so etwas durch die gegebenen Machtverhältnisse meist vertuscht. Hier braucht es die Zivilcourage von Pflegepersonal und Ärzten! Bin mal gespannt. Mein Beileid gilt den Angehörigen.
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# Veronika K. 2019-05-04 10:51
Lückenlose Aufklärung, rechtliche Konseuqenzen des "Security-Personals, des Psychiatrie-Personals und der rassistischen Strukturen im "Gesundheitssystem" Deutschland. Russifizierte Menschen werden durch Institutionen nicht geschützt, sondern bis zum Tode bedroht.

Solidarität und Verbundenheit mit allen Menschen, die Rassismus erleben müssen. Mein tiefes Beileid, Mitgefühl und Wut über institutionellen Rassismus.
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